Warum suchen?

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Kraut und Krabbe …

… sind zwei Beispiele, wie sich Artenvielfalt und Artenbestand in relativ kurzer Zeit verändern.

Beispiel Chinesische Wollhandkrabbe:
Pflanzen und Tiere werden in Zeiten der Globalisierung oftmals in Regionen gebracht, die vorher für sie unzugänglich waren. Insbesondere das Ballastwasser von Handelsschiffen steht im Verdacht, blinde Passagiere wie die Wollhandkrabbe über große Strecken zu transportieren.

In den meisten Fällen ist der Einfluss der Zuwanderer auf lokale Ökosysteme schwer abschätzbar – dies liegt oftmals auch an einer sehr lückenhaften Datengrundlage.

Für die Metropolregion Hamburg liegen nur vergleichsweise wenige gut dokumentierte Beobachtungsdaten zum Auftreten der Chinesischen Wollhandkrabbe vor – helfen Sie mit, tiefergehende Einblicke zum Vorkommen dieser Tierart zu gewinnen und begeben Sie sich zusammen mit uns auf die Suche.

Beispiel Wiesenschaumkraut:
Das Wiesenschaumkraut war einst weit verbreitet und überall in großen Beständen anzutreffen. Heute sucht man es in unserer intensiv genutzten Stadt- und Agrarlandschaft mitunter schon vergeblich.

Die letzte flächenhafte Untersuchung der Hamburger Pflanzenwelt liegt fast 10 Jahre zurück. Es ist deshalb wichtig zu wissen, wie sich unsere aktuell Pflanzenwelt verändert hat.

Wir wollen wissen, wie dringlich es ist, sich für Schutzmaßnahmen für attraktive und populäre Arten wie das Wiesenschaumkraut einzusetzen. Dazu müssen wir erfahren, wie das Wiesenschaumkraut in Hamburg aktuell verbreitet ist.

Hierfür sind neben Schätzungen der Bestandsgrößen auch Sie und den Einsatz Ihres Smartphones hilfreich.

Jedes Foto zählt!